Sonntagmorgen


food-00744.jpgEigentlich wollte ich dieses Artikel mit einer klugscheißerischen Ausführung über die Bezeichnung Käsekuchen beginnen, der diesen Namen nicht verdient, da er ja bekanntlich Quark enthält. Aber schon ein einfacher Blick zu Wikipedia hat mich in meine Schranken verwiesen.

Also kommt nur eine demütige Anpreisung des leckeren New York Cheese Cake in der mini but extended Version. Dieser hat normalerweise einen massiven Anflug von Gaumenverkleisterung, so dass ich hier ein gustatorisches “Spaßelement” einfügen musste. Dazu wird ein kleiner Teil der Masse abgenommen und mit Zitronensaft massiv versäuert. Die Masse muss wirklich sehr sehr sauer sein. Keine Angst, dies wird im Zusammenspiel mit den restlichen 5000 Zuckerkalorien definitiv lecker. Dazu noch einige Tropfen grüne Lebensmittelfarbe, um den Speichelstimulator auch identifizierbar zu machen. Diese Masse dann teelöffelweise in die bereits gegossenen Kuchen geben und mit einem Holzspieß Strukturen ziehen.

Beim Essen dann den Zwiespalt zwischen süß und sauer genießen oder die Gesichter der unvorbereiteten Gäste…

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food-00459.jpgTrotz einer wahrscheinlich durch einen genetischen Defekt verursachten Morgenmuffeligkeit halte ich das Frühstück für den besten Augenblick des Tages.

Allein die Freude auf einen lecker Kaffee (French Press!) lässt mich regelmäßig früh aufstehen. Das dazugehörige Essen ist nicht zweitrangig, sollte aber in angenehmer Symbiose mit einem heftig starkem Kaffee stehen. Kein laktoseüberbordender, Magendrücken verursachender, kinderkompatibler, ewig zu kühler latte macchiato

Aber ich schweife mal wieder ab. Wobei, ist ja mein Blog, da kann ich auch mal rhetorisch abdriften. Eigentlich wollte ich keine negativen Schwingungen in den Morgen bringen, sondern mich voll des Lobes für das Cornetti - Rezept vom 1x umrühren bitte - Blog bedanken. So fühlt sich ein sonniger Herbstmorgen in München schon fast wie Italien an.

…oder wie ein wunderbarer sonniger Herbstmorgen in München. Ich mag grad nicht tauschen.

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food-00441.jpgExperimente sind mir immer sympathisch. Jedenfalls in kulinarischer Sicht. Scheitern ist geplant und wird mit einem Gewinn an Erfahrung honoriert. Und da ich bei der reichlichen Ernte (danke für die Zwetschgenspende, liebe Nachbarin) auch kurz vor dem Zwetschgendatschi - Overlad stehe, kommt mir ein Zwetschgenexperiment sehr entgegen. Die experimentelle Zwetschgentarte von Robert Sprenger köderte mich mit einer Zubereitungszeit, die meinem Frühmuffelzeitrahmen entspricht. Und wenn es misslungen wäre, dann wären wenigsten diese Zwetschgenmengen wieder etwas reduziert. Isses aber nich…

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